Historischer Rückblick

Der Schwarzkopftunnel zwischen Laufach und Heigenbrücken ist Teil der Main-Spessart-Bahn. Bei ihrer Eröffnung im Oktober 1854 gehörte diese zu der bayerischen Ludwigs-West-Bahn, die von Bamberg nach Aschaffenburg bis zur damaligen Staatsgrenze bei Kahl am Main verlief. Der Tunnelbau begann zusammen mit den Streckenarbeiten zwischen Laufach und Heigenbrücken im Jahr 1850. Dabei gestaltete sich der Bau als recht schwierig, da im zerklüfteten Sandstein reichlich Bergwasser anfiel.

Quelle: Nor­bert Zent­graf
Zeitgenössischer Artikel zur Inbetriebnahme der Ludwigs-West-Bahn

Der Tunnel ist nach dem 460 Meter hohen Schwarzkopf benannt, der sich unmittelbar südöstlich über dem Bauwerk auf der Wasserscheide zwischen Laufach und Lohrbach erhebt. Der Tunnel liegt auf 277 Metern über dem Meeresspiegel und damit am Kulminationspunkt der Main-Spessart-Bahn. Er verbindet im Spessart das Lohr-Tal mit dem Laufach-Tal. An seinem westlichen Portal beginnt die Spessartrampe, die nach Laufach hin abfällt.

Zug mit zwei Lokomotiven am Hainer Block

Mit einer maximalen Streckengeschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde zählt der Schwarzkopftunnel heute allerdings zu den am langsamsten befahrenen Tunneln im Netz der Deutschen Bahn. In den rund 160 Jahren seines Betriebs wurde der Tunnel bereits mehrfach saniert. Eine dringend benötigte grundlegende Erneuerung des Bauwerks wäre technisch nur mit hohem Aufwand machbar und daher wirtschaftlich nicht vertretbar.

Aus diesem Grund hat sich die Deutsche Bahn für eine Umfahrung des Schwarzkopftunnels mit neuer Trassenführung entschieden.

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Quelle: Norbert Zentgraf
Quelle: Norbert Zentgraf

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Signalanlieferung zwischen Goldbach und Wiesthal (August 2016)
Signalanlieferung zwischen Goldbach und Wiesthal (August 2016)

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